Donnerstag, 18. November 2010

Welpenerziehung


Welpenerziehung
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Warum schon den Welpen erziehen? Diese Frage stellen sich sehr viele Hundebesitzer oft dann, wenn es ihr erster Hund ist. Einem so kleinen, goldigen und unschuldigen Hund neigt man dazu, vieles zu verzeihen und glaubt man habe noch später Zeit genug für den Punkt “Erziehung”. Falsch gedacht, denn gerade im Welpenalter legt man den Grundstock für ein problemloses Zusammenleben mit dem Hund.


Zeitgemäße Ausbildung nimmt Abstand von Teletak und Gewalt und beinhaltet eine absolut gewaltfreies Umgehen mit dem Hund. Doch es ist sehr wichtig, gerade im Welpenalter den Hund an feste Regeln zu gewöhnen. In erster Linie aber ist es notwendig, dass Sie sich als Hundebesitzer darüber im Klaren sind, was Sie von Ihrem Welpen erwarten, der immerhin in ein paar Monaten ausgewachsen sein wird.


Ob Sie bei der Welpenerziehung Erfolg haben, hängt ganz alleine von Ihnen ab, ob und wie Sie es Ihrem Hund zu erkennen geben worauf es Ihnen ankommt. Wie allein Sie bei Fehlverhalten, artgerecht und konsequent den Hund korrigieren.

Damit Sie von Anfang an Ihren Welpen richtig behandeln, bietet Ihnen die Hundeschule “ Senza Violenza” einen Welpenerziehungskurs und eine Welpenspielgruppe (diese ist kostenlos) an. Sie lernen sowohl theoretisch wie auch praktisch die Grundlagen der Hundeerziehung, damit Sie dann spielend mit Ihrem Kleinen zurechtkommen.

Info  http://www.brisei.npage.de



Richtig mit dem Hund spielen

Richtig mit dem Hund spielen
Zu der Grundausbildung gehört es auch dazu, dass man mit seinem Hund gut und richtig spielt. Daher gebe ich Ihnen nun hier ein paar Hinweise. Wichtig ist, zu wissen wie sein Hund tickt, denn manche Hunde sind für etwas recht schnell zu begeistern und müssen in ihrem Freude gebremst werden. Andere muss man dagegen mit vielem Zureden und ganz viel Motivation erst für etwas begeistern. Beide Aspekte sind wichtig für den richtigen Umgang mit dem eigenen Hund.
Zuerst ist es immer wichtig die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich zu lenken. Will ich meinen Vierbeiner nun für ein Spielzeug begeistern sollte man es durch ständiges Zeigen und wieder verstecken interessant machen. Die Stimme des Hundehalters sollte geheimnisvoll klingen und die Körperhaltung völlig aus der Art schlagen. Bedenken Sie bei allem was Sie mit Ihrem Hund machen wollen, wenn Sie sich dabei so richtig zum Affen machen, wird Ihr Vorhaben immer vom Erfolg gekrönt sein. Gehen Sie gehockt, ziehen Sie das Spielzeug Zickzack vor den Augen des Hundes herum. Geben Sie Laute von sich die Sie sonst nicht machen würde und der Hund wird vor Begeisterung und Anspannung platzen wollen. Doch damit er das Interesse nicht verliert sollten Sie ihm die Beute nun geben und durch ein Ziehspiel das Ganze noch verstärken. Sieger aber sollten Sie sein und nur selten darf der Hund seinen Erfolg verbuchen, wenn er sehr selbstbewusst ist. Ein zurückhaltender Hund sollte diese Beute dann doch öfter angeboten werden. Bedenken Sie aber beim Einsatz des Spielzeugs daran, dass es nur interessant bleibt je weniger es man bekommt. Das Spiel immer dann beenden wenn es auf dem Höhepunkt angelangt ist und dann auch wirklich das geliebte Spielzeug so verräumen, dass der Hund es erst dann wieder bekommt wenn ich es als Halter will. Die Freude wird riesig sein, wenn Sie es dann später wieder einsetzen.
Unbedingt notwendig ist es aber für solche Spielarten, dem Hund auch beizubringen etwas abgeben zu müssen. Daher ist es unerlässlich auch dem Hund das Hörzeichen “ Aus” beizubringen. Beginnen Sie mit diesem Zeichen bereits dann. wenn der Hund in Ihr Haus kommt. Sollte er sich etwas holen, was Sie aber nicht wollen, sollten Sie es ihm immer mit dem Hörzeichen “Aus” wegnehmen. Auch beim späteren Training wird dieses Hörzeichen noch oft hilfreich sein.
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Wie bringe ich dem Hund Hand- und Sichtzeichen bei?

Wie bringe ich dem Hund Hand- und Sichtzeichen bei?
Hand- Sichtzeichen für “Sitz und Bleib”
Nehmen Sie einfach wieder Ihren Hund an die Leine und lassen ihn mit dem Hörzeichen “Sitz” neben sich linksseitig diese Position einnehmen und heben dabei aber gleichzeitig die ausgestreckte Hand so über seinen Kopf das er sie sieht. Verweilen Sie nun wieder einige Zeit in dieser Position neben Ihrem Hund. Hebt er diese Übung auf, beginnen Sie wieder von vorn. Bleibt er in dieser Position die gewünschte Zeit beharrlich sitzen, gehen Sie einfach wieder mit dem Kommando “Bei Fuß” ein paar Schritte weiter und beginnen Sie diese Übung immer wieder bis diese problemlos klappt. Erst wenn diese Übung gut klappt gehen Sie zum nächsten Schritt über. Hier leinen Sie wieder Ihren Hund an und geben ihm das Kommando linksseitig “Sitz”. als Hörzeichen und die Hand als Sichtzeichen. Hat der Hund diese Position eingenommen, bewegen Sie sich mit der Leine wieder vor Ihrem Hund und geben ihm dabei das Sichtzeichen “Bleib”, in dem Sie ihm die ausgestreckte Handfläche entgegenstrecken. Sollte nun aber der Hund versuchen sich aus der Position “Sitz” in Position “Platz” zu begeben.
Können Sie nun das Sichtzeichen “Sitz”, also ihm die ausgesteckte Hand in Kopfhöhe des Hundes zeigen und mit dem Sichtzeichen , die vorgehaltene Handfläche mit “Bleib” verstärken. Gelingt das gut,
können Sie nun den Abstand wieder vergrößern bis hin zu der eingesetzten 10 Meter Leine. Reagiert Ihr Hund nun bereits auf Ihre Hand- und Sichtzeichen, können Sie das Hörzeichen auch weglassen.

Hand- Sichtzeichen für “Platz und Bleib”
Nehmen Sie nun wieder den angeleinten Hund linksseitig in Position und lassen ihn mit dem Hörzeichen und gleichzeitig dem Handzeichen, die ausgestreckte Hand mit der Handfläche nach unten weisend in die “Platz” Position begeben. Reagiert der Hund sofort darauf, geben Sie ihm wieder das Handzeichen “Bleib” und verweilen Sie nun eine Zeit lang in dieser Lage bei dem Hund. Klappt alles wie erwünscht wird hier bei dieser Übung einfach wieder die Entfernung vergrößert bis man erfolgreich bei der 10 Meter Leine angelangt ist. Damit jede Übung zum Erfolg gelangt, vergessen Sie niemals ein überschwängliches Loben, denn sonst wird der Hund recht schnell die Lust verlieren und nicht mehr so freudig mitarbeiten, wobei es für den Hund niemals in Arbeit ausarten sollte, denken Sie bitte immer daran. Klappt nun alles gut, können nun die Hörzeichen auch weggelassen werden.
Hand- und Sichtzeichen für das Kommando “Bei Fuß” sind recht einfach einzusetzen. Sie haben bisher ja schon dieses Kommando ausgedehnt geübt und setzen nun einfach nur das Sichtzeichen, in dem Sie mit der linken Hand auf Ihren Oberschenkel schlagen zusammen mit dem Hörzeichen “Bei Fuß” ein. Sollte der Hund so konditioniert worden sein, dass er rechtsseitig “Bei Fuß” laufen soll, müssen Sie natürlich auch auf Ihren rechten Oberschenkel klopfen. Auch wenn der Hund mal nicht ordentlich in der “Bei Fuß” Position läuft, schlagen Sie auf den Oberschenkel und geben das Hörzeichen und Sie werden sehen es braucht nicht lange und Sie müssen nur noch auf den Oberschenkel schlagen um den Hund an der richtigen Stelle zu bekommen.
Hand- Sichtzeichen für “Hier” oder “Zu mir”
Nach der Übung des Hörzeichens können Sie auch für dieses Kommando ein Hand- und Sichtzeichen einsetzen. Sie haben die Übung erfolgreich bis zur 10 Meter Leine durchgeführt , dann sollten Sie nun beim Heranrufen das Hans- und Sichtzeichen, in dem Sie mit der rechten Hand auf Ihre Brust weisen einsetzen. Bei guter Übung wird der Hund nach bereits einigen Malen bereits auf Sie zulaufen, sobald sich Ihre rechte Hand in Richtung Brust bewegt. Irgendwann können Sie auf das Hörzeichen komplett verzichten.
Es gibt natürlich noch viel mehr Zeichen die eingesetzt werden können, doch für eine Grundausbildung sind Sie schon recht weit gekommen wenn alle diese Übungen die bisher von mir aufgezeigt wurden gut klappen.

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Wie bringe ich dem Hund bei, auf Rufzeichen “Hier” oder “Zu mir” sofort zu reagieren?

Wie bringe ich dem Hund bei, auf Rufzeichen “Hier” oder “Zu mir” sofort zu reagieren?
Nun kann Ihr Hund schon “Platz” und “Bleib”, das ist Voraussetzung um zum nächsten Schritt gehen zu können. Lassen Sie Ihren Hund nun wieder angeleint in die Position “Platz und Bleib” gehen und entfernen Sie sich nun wieder erst mit der kurzen Leine einige Meter weg von Ihrem Hund. Lassen Sie ihn erstmals nur kurz verweilen und geben Sie im dann das Hörzeichen “Hier” oder “Zu mir” und Locken ihn einfach mit einem Leckerchen zu sich heran. In der Regel läuft der Hund gezielt auf das Leckerchen zu. Belobigen Sie mit dem Leckerchen nun Ihren Hund für das Herankommen. Nun gehen Sie aber gleich einen Schritt weiter und geben ihm vor Ihrer Person das Hörzeichen “Sitz” Geht er in diese Position, dann wird er wieder für dieses Kommando ausgiebig belohnt. Geben Sie ihm nun wieder das Kommando “Platz und Bleib”I und vergrößern Sie nun wieder den Abstand bis hin zu der 10 Meter Leine. Sie können nun diese Übung erweitern um den Hund auch später im Freilauf mit diesem Hörzueichen zu sich heranrufen zu können. Sie gehen im Freilauf mit erst einer Dreimeter Leine, später 5 Meter und ganz zum Schluss mit der 10 Meter Leine spazieren. Eine ganze Menge Leckerchen in der Tasche sind allerdings Voraussetzung um Erfolg verzeichnen zu können. Lassen Sie den Hund schnuppern wo er will , ganz so wie bei einem normalen Spaziergang. Doch unterbrechen Sie sein Vorhaben ständig in geplanten Abständen, in dem Sie mit Leckerchen lockend und dem Hörzeichen “Hier” oder “Zu mir”, den Hund zu sich heranrufen. Klappt es bereits mit der 10 Meter Leine ohne Probleme, könnte man nun bereits diese Übung auch ohne Leine durchführen. Gibt es dann aber Rückschläge und der Hund folgt nicht auf Ihr heranrufen, sollten Sie erst wieder anfangen mit der 10 Meter Leine den Hund auf dieses Rufzeichen zu festigen. Allerdings ist es auch oft rassebedingt notwendig bereits an diesem Punkt vielleicht an ein Anti-Jagd-Training zu denken.
Das Abrufen aus einer “Sitz” Position halte ich für irreführen, denn oft will der Hundebesitzer doch mit dem Hund in einen Verein oder strebt andere Ausbildungen an und dort duldet man dann kein Zulauf aus dieser Position. Anders ist es wenn der Hund im Freilauf ist und sich irgendwo hinhockt und ich ihn dann mit dem Hörzeichen “Hier oder “Zu mir “heranrufen. Wenn er dann zu mir kommt, habe ich das erreicht was ich wollte.


Wenn Sie vorhaben mit Ihrem Hund an weiteren Ausbildungen teilnehmen zu lassen, würde es sich anbieten ihm auch Hand- und Sichtzeichen anzutrainieren. Selbstverständlich reichen die bisher gelernten Kommandos aus um mit seinem Hund gut zurecht zu kommen und man kann auch auf diese Zeichen verzichten. Allerdings sollten Sie bedenken, dass auch der Hund vom altern nicht befreit ist und auch bei Hunden kann im Alter die Hörfunktion beeinträchtigt werden und dann wären Hand- und Sichtzeichen schon recht hilfreich, doch das liegt allein in Ihrer Entscheidung. Zusätzliches Training hat noch keinem geschadet, weder dem Menschen noch dem Hund. Für alle die sich dafür entscheiden sollten diese Zeichen einzusetzen geht es nun mit dem Training von Hand- und Sichtzeichen weiter.

Der Hund soll im “Sitz” oder “Platz” verbleiben

Der Hund soll im “Sitz” oder “Platz” verbleiben
Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine und bringen Sie ihn mit dem Hörzeichen “Sitz und Bleib” an Ihre linke Seite uns bleiben Sie in dieser Position so ungefähr 10 Sekunden stehen. Es wird bei dieser Übung kein Leckerchen bei Beginn eingesetzt, denn das würde den Hund nun ablenken. Erst wenn Ihr Hund in ordentlicher Position, längere Zeit in dieser Lage verweilt, sollten Sie ihn ausgiebig loben und ihm sein Auflösungskommando geben. Üben Sie diese Situation einige Male hintereinander und achten Sie auch immer darauf, dass der Hund niemals Zug durch die Leine auf sein Halsband bekommt. Die Leine muss also immer durchhängen.

Erst wenn alles gut geklappt hat wird die Schwierigkeit erhöht in dem Sie den Hund angeleint in linksseitiger “Sitz und Bleib” Position begeben und dann ungefähr sich einen Meter weg bewegen , sich umdrehen und stehen bleiben und den Hund längere Zeit in dieser Lage verweilen lassen. Steht der Hund allerdings auf, beginnen Sie diese Übung einfach wieder von vorn. Bleibt der Hund in dieser Position aber beharrlich sitzen, gehen Sie zurück an die linke Seite und loben ihn überschwänglich heben dann aber diese Übung noch auf bevor der Hund von alleine durch das Loben sie auflöst. Damit dieses nicht passiert, bietet es sich an, nach dem Loben sofort mit dem angeleinten Hund in “Fuß” zu begeben und ein paar Schritte zu gehen und dann die Übung auflösen und ihm seinen Freiraum geben.
Verstärken Sie die Übung, indem Sie einfach die Leine vor dem Hund in “Sitz und Bleib” Position ablegen und um den Hund herumlaufen, sich etwas weiter entfernen und dann erst wieder zu ihm zurückkommen. In der Sitz Position sollten Sie darauf achten, dass der Hund nicht zu Ihnen kommt, ist dies der Fall beginnen Sie erst wieder die Ausdauer zu trainieren.
Gelingt nun alles perfekt, wird der Abstand vom Hund ständig vergrößert. Hebt der Hund das Kommando aber von alleine mal wieder auf, beginnen Sie diese Übung wieder dort, wo es bisher immer gut geklappt hat.
Anders läuft es aber in der Position “Platz und Bleib”. Die Übung beginnt indem Sie Ihren angeleinten Hund, linksseitig in “Platz und Bleib” begeben und so eine Zeit verweilen. Merken Sie das Ihr Hund unruhig wird, heben Sie noch bevor er es tut dieses Kommando auf, indem Sie ihm ein Freizeichen geben oder einfach mit dem Kommando “Bei Fuß” einige Schritte weiter laufen. Bleibt aber Ihr Hund in dieser Lage ruhig und gelassen liegen, bewegen Sie sich mit der Leine in der Hand ein paar Schritte vom Hund weg, drehen sich zu ihm um und bleiben einfach ruhig vor ihm stehen. Merken Sie, dass der Hund unruhig wird gehen Sie einfach zurück und lösen das Kommando auf, auch hier wieder mit dem Freizeichen oder Sie bewegen sich einfach mit dem Kommando “Bei Fuß” ein paar Schritte weiter. Wenn das alles schon ganz gut klappt sollten Sie eine längere Leine mitnehmen und nun ständig den Abstand zum Hund vergrößern, sind Sie bei einem Abstand von ca. 10 Metern angelangt, dann geht es erst wieder einen Schritt weiter.

Dem Hund beibringen “Bei Fuß” zu gehen

Dem Hund beibringen “Bei Fuß” zu gehen
Eine recht wichtige Übung, denn sobald man sich in eine Stadtgegend begibt ist dieses Hörzeichen unerlässlich. Geben Sie dem Hund die Möglichkeit sich an eine Körperseite mit dem Hörzeichen “Bei “Fuß “ zu gewöhnen. Ich halte es bei meinen Hunden für wichtig sie an die linke Körperseite zu konditionieren, denn viele meiner Hunde gehen in weitere Prüfungen wo auch diese Seite von den Prüfern noch gefordert wird. Sollten Sie allerdings niemals in irgendeine Prüfung gehen wollen ist es völlig egal ob der Hund an die rechte oder linke Körperseite sich gewöhnt. Sie können natürlich auch dem Hund beide Seiten beibringen, dann aber muss ein Unterschied im Hörzeichen sein, wie zum Beispiel “Bei Fuß, rechts” oder “Bei Fuß links” oder dafür später dann ein Sichtzeichen einbauen. Wir gehen nun einmal bei dieser Übung von der linken Seite aus. Nehmen Sie Ihre Leine in die rechte Hand und geben Sie Ihrem Hund das Kommando “Sitz”, natürlich wird das Loben nicht vergessen. Halten Sie nun Ihrem Hund ein weiteres Leckerchen direkt vor die Nase und laufen einfach mit dem Hörzeichen “Bei Fuß” los.

Passen Sie gut auf Ihr Leckerchen auf, denn der Hund darf es auf keinen Fall sofort erwischen. Laufen Sie zügig los, damit der Hund durch Verzögerung nicht verunsichert wird. Läuft der Hund zügig mit, gehen Sie in Haken- oder Schlangenlinien einfach zügig weiter und loben dabei ständig und überschwänglich Ihren Hund und lassen ihn dann, wenn Sie merken das Interesse lässt langsam nach unter dem Laufen einfach mal kurz am Leckerchen knabbern, aber auch dabei das Weiterlaufen nicht vergessen. Achten Sie darauf, dass der Hund ständig mit Ihnen Blickkontakt hält, ist er abgelenkt sollten Sie die Aufmerksamkeit wieder sofort auf Ihre Person lenken. Bei jungen Hunden sollten Sie die Wegstrecke nicht zu lang wählen, denn er verliert sonst das Interesse daran weiter mitzumachen. Aber Sie selbst sollten merken wenn der Hund langsam mit der Aufmerksamkeit nachlässt und die Übung dann mit dem Kommando “Sitz” und danach mit dem Freizeichen einfach beenden und dem Hund nun die Möglichkeit geben, das zu tun was er nun möchte. Diese Übung braucht seine Zeit bis diese so richtig klappt, daher gilt es auch hier ein Zusammenspiel verschiedener Übungsabschnitte lässt keine Langeweile bei Ihnen oder dem Hund aufkommen. Vergessen Sie aber bei den Spaziergängen auch nicht, dass der Hund auch mal einfach Hund sein möchte und geben Sie ihm sich im Freilauf entsprechend zu entfalten. Auch der Mensch hat nicht alles in so kurzer Zeit gelernt wie wir es von unseren Hunden oft fordern.

Der Hund soll sich setzen mit dem Hörzeichen “Sitz”

Der Hund soll sich setzen mit dem Hörzeichen “Sitz”
Ein gutes Leckerchen ist für diese Übung die beste Motivation. Wie vor allen anderen Übungen sollten Sie darauf achten, dass der Hund nicht mit vollem Magen in das Training geht. Lassen Sie Ihren Hund an dem ersehnten Leckerchen schnuppern, geben Sie es ihm aber nicht. Achten Sie dabei darauf, dass Sie sich niemals über den Hund dabei beugen, weil er diese Gestik als Bedrohung wahrnehmen könnte. Halten Sie das ersehnte Objekt immer in Blickweite des Hundes, denn wenn er es nicht mehr wahrnehmen kann, könnte er das Interesse daran verlieren. Lassen Sie keinesfalls zu, dass der Hund nach dem Leckerchen springt oder Sie bedrängt, ist dies der Fall, brechen Sie dic Übung ab und gehen erst einmal ein paar Schritte weiter und versuchen es erneut. Das heißbegehrtes Leckerchen ziehen Sie immer weiter nach oben in Kopfrichtung des Hundes hin. Sobald sich der Hund setzt, geben Sie das Hörzeichen “Sitz”, damit dem Hund bewusst wird, das er nur eine Belohnung bekommt, wenn er sich dabei hinsetzt. Für diese Übung brauchen Sie Geduld, überfordern Sie aber Ihren Hund nicht. Wenn Sie merken das Interesse des Hundes lässt nach, hören Sie mit dieser Übung auch auf, geben Sie ihm ein Zeichen, dass er nun sich wieder nach Belieben bewegen kann. Ich benutze nach jeder Übung das Hörzeichen “Frei”. Doch es liegt bei diesem Hörzeichen im Ermessen des Hundehalters was er für angemessen hält Ein Zusammenspiel mit den vorausgegangenen Übungen ist für Sie und Ihren Hund sehr viel interessanter und abwechslungsreicher und steigert auch die Motivation und wird niemals langweilig.